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Energiekrise: Reset der Beziehungen zu China?
#1
Durch den derzeitigen Energienotstand* könnte es einen Reset zu den Beziehungen zu China geben, so Präsident Marcos. 
*Siehe auch: Philippinenportal

Denn während durch den Nahostkonflikt weltweit die Ölpreise durch die Decke gehen, erhält China weiterhin Öl aus dem Iran. Da China in den letzten Jahren viel in erneuerbare Energien investiert hat, werden dort weniger fossile Energien benötigt.

Es wird daher, nicht nur von den Philippinen, sondern auch den anderen Südostasiatischen Staaten ein Umdenken hinsichtlich der Beziehungen zu China geben. Die Philippinen, so Marcos, waren immer bestrebt, die Handelsbeziehungen zu China von den Streitigkeiten hinsichtlich der territorialen Ansprüche zu trennen.

Übersetzt:
Zitat:Auf die Frage, ob es möglich sei, mit China zusammenzuarbeiten, um Gasressourcen in umstrittenen Gebieten im Südchinesischen Meer zu entwickeln, sagte Marcos, dass es nicht vom Tisch sei.

Vielleicht, so Marcos, gibt die derzeitige Situation Impulse, um auch bei den territorialen Streitigkeiten zu einem positiven Ergebnis zu kommen.

Philstar
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#2
Auch China ist offen für eine gemeinsame Öl- und Gasförderung im Südchinesischen Meer, so die chinesische Botschaft in Manila. Zunächst müssten die Philippinen jedoch "Aufrichtigkeit" zeigen.

Übersetzt

Zitat:"Unterschiede beiseite zu legen und gemeinsame Entwicklung zu verfolgen, ist der richtige Weg, um Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer zu wahren und den Ländern in der Region und ihren Völkern Vorteile zu bieten."

Präsident Marcos hatte zuvor in einem Bloomberg-Interview eingeräumt, dass die territorialen Streitigkeiten bisher einen Fortschritt bei den Explorationsgesprächen verhindert haben.

Wegen des Nahostkonflikts werde es jetzt aber eine "neue Normalität" in den Beziehungen geben.

Philstar

Was die Chinesen mit "Aufrichtigkeit" meinen, kann man nur vermuten. Ich denke, dass dabei auch die Beziehungen der Philippinen mit den USA eine Rolle spielen könnten. Präsident Marcos muss schauen, das Beste für sein Land herauszuholen, ohne sich in irgendwelche Konflikte hineinziehen zu lassen oder zu abhängig von einer Seite zu werden. Das ist nicht einfach.
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#3
Möglicherweise auch, um eine zu große Annäherung zu China zu vermeiden, haben sich die USA bei den Philippinen gemeldet und "einige" Energielieferungen angeboten, so das philippinische Außenministerium. Nähere Angaben liegen derzeit noch nicht vor.

Das Außenministerium bleibt weiterhin am Ball, um weltweit Energie für die Philippinen einzukaufen.

Manila Bulletin
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