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"Gelber Alarm" auf den Visayas
#1
Durch Ausfälle von Kraftwerken gab es gestern Schwierigkeiten bei der Stromversorgung auf den Visayas. Die Nachfrage erreichte 2.512 Megawatt, während die verfügbare Leistung lediglich noch 2.684 Megawatt betrug. Es wurde "gelber Alarm" gegeben, weil somit die Gefahr bestand, das das erforderliche Stromniveau unterschritten wird.

Grund war der außerplanmäßige Ausfall von drei Kohlekraftwerken. Es war in den Visayas bereits der dritte gelbe Alarm in diesem Jahr.

Die Kraftwerke sollen nun inspiziert werden, um wieder ans Netz zu gehen und künftige Störungen zu minimieren.

Philstar
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#2
Der Strommangel geht weiter, jetzt auch auf Luzon. Heute gibt es gelben, als auch roten Alarm, was "rotierende Stromausfälle" zur Folge hat. Grund: Kraftwerksausfälle, wodurch gegenüber der Nachfrage zu wenig Strom produziert wird.

Ein kleiner Lichtblick: zwei Übertragungsleitungen, die Tayabas-Ilijan 500-kV-Linie und die Dasmariñas-Ilijan-500-kV-Linie - , die am Mittwoch ausgefallen waren, wurden repariert und sind dabei, sich jetzt wieder mit dem Netz zu synchronisieren.

Mehr:

Philstar

Wenn die Philippinen tatsächlich wollen, dass ausländische Investoren ins Land kommen, sollten sie schleunigst eine problemlose und günstige Stromversorgung sicherstellen.
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#3
Die Philippinen müssten vor allen Dingen den Strommarkt öffnen für ausländische Investoren. Meralco und andere regionale Stromanbieter möchten das natürlich verhindern, was denen auch relativ leicht fällt, da viele im Besitz von Politikerfamilien sind. Das ist leider nicht nur im Stromsektor so, deshalb wird es ja ausländischen Investoren so schwer gemacht. Das ist wiederum der Grund das Vietnam usw. wesentlich mehr ausländische Investoren hat als die Philippinen.
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#4
(15-05-2026, 05:36)Berni schrieb: Die Philippinen müssten vor allen Dingen den Strommarkt öffnen für ausländische Investoren. Meralco und andere regionale Stromanbieter möchten das natürlich verhindern, was denen auch relativ leicht fällt, da viele im Besitz von Politikerfamilien sind. Das ist leider nicht nur im Stromsektor so, deshalb wird es ja ausländischen Investoren so schwer gemacht. Das ist wiederum der Grund das Vietnam usw. wesentlich mehr ausländische Investoren hat als die Philippinen.

Das Grundgesetz schreibt immer noch vor, dass mindestens 60% der Anteile in philippinischem Besitz sein muss, Ausländer dürfen maximal 40% der Anteile halten.
Allerdings wurde diese Regel in den letzten Jahren etwas aufgeweicht, so dass z.B. für die Generierung von Strom durch erneuerbare Energie (Sonne, Wind & Wellen) 100% ausländischer Besitz erlaubt ist. 
Quelle
Aber mit erneuerbarer Energie allein kann man wegen der Fluktuation kein stabiles Stromnetz betreiben. Ein Stromnetz muss deshalb Komponenten enthalten, welche diese Fluktuationen kompensieren können.
Die Philippinen liebäugeln deshalb mit Mini-Atomkraftwerken, bekannt als Small Modular Reactors (SMRs).
Aber wegen der 60:40 Regel und vielen zusätzlichen Hindernissen steigt kein ausländischer Investor ein.
Status of Small Modular Reactor Technologies in the Philippines
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#5
Sind denn die Strompreise auch gestiegen?

Bei uns, bei Verwandtschaft oder auch Nachbarn hat sich die Rechnung zum Vormonat verdoppelt. Der Verbrauch blieb annähernd gleich. Ist im Minglanilla Cebu City.

Die Rechnung ist mal wieder so "unscharf", dass man kaum was lesen kann.

Ich kenne mich in Sachen Strom nicht wirklich aus auf den Philippinen. Aber warum fallen denn fast zeitgleich Kraftwerke in den Visayas und auch auf Luzon aus?
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#6
(15-05-2026, 17:15)Adlaw schrieb: ...
Ich kenne mich in Sachen Strom nicht wirklich aus auf den Philippinen. Aber warum fallen denn fast zeitgleich Kraftwerke in den Visayas und auch auf Luzon aus?

1) veraltete Kohlenkraftwerke, die schlecht unterhalten werden und rund 60% des Bedarfs abdecken sollten
2) erhöhter Bedarf (Klima-Anlagen, Kühlschränke) infolge the extremen Hitze, die schon länger vorherrscht

und viele andere Ursachen
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#7
(15-05-2026, 17:15)Adlaw schrieb: Die Rechnung ist mal wieder so "unscharf", dass man kaum was lesen kann.

Die hier, von Aleco, Bicol, ist lesbar. Man muss sich ja wundern, was da alles für Zuschläge drauf sind.

   

Und es gibt keinen Vertrag, der den Strompreis für einige Zeit festschreibt. Insoweit kann der schnell erhöht werden und das ist in der letzten Zeit auch bei uns der Fall gewesen.  Das tut weh ...
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#8
Effektive bist du aber mit 10.3 Piso/KWh noch gut bedient. 
Ich habe in Zambales bis zu 16 Piso /KWh bezahlt Hier in Pangasinan liege ich etwa bei dir.
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#9
(17-05-2026, 23:03)Pirat99 schrieb: Effektive bist du aber mit 10.3 Piso/KWh noch gut bedient. 
Ich habe in Zambales bis zu 16 Piso /KWh bezahlt Hier in Pangasinan liege ich etwa bei dir.

Die Stromrechnung bezieht sich auf eine Periode VOR dem Irankrieg.
Inzwischen wird sich der Ansatz pro KWh erheblich erhöht haben.
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#10
Sicherlich ist der Strom inzwischen auch bei uns noch teurer geworden. Wir warten auf die nächste Rechnung.

Die rotierenden Stromausfälle sind auch für den philippinischen Mobilfunk ein Problem. So steigert beispielsweise Globe die Ausfallsicherheit durch Backup-Stromquellen wie Batterien und Generatoren, die dann zum Einsatz kommen. Ähnlich werden auch die anderen Anbieter handeln, damit der Mobilfunk auch bei Stromausfällen gewährleistet ist.

Philstar
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#11
Bisher hatten wir Glück und der Strom wurde bei uns noch nicht abgeschaltet. Fast jeden Tag kommt es zu einer Unterbrechung, die aber nur wenige Sekunden dauert. Gezielte Unterbrechungen von morgens bis Abends wegen dem Netzaubau werden vorher angekündigt.
siehe hier: https://www.visayanelectric.com/customer...e-advisory
Sicher ist auch das extrem heiße Wetter eine der Ursachen. In den Malls und bei vielen Privathaushalten wird es mit der Aircon extrem übertrieben. Im SM-Cebu  ist es in vielen Stores, Restaurants, DepartmetStore und der Grocery extrem kalt, daß man ohne Jacke friert.
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