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Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof - Druckversion +- Philippinenportal (https://www.philippinenportal.de) +-- Forum: Philippinen (https://www.philippinenportal.de/forumdisplay.php?fid=9) +--- Forum: News (https://www.philippinenportal.de/forumdisplay.php?fid=24) +--- Thema: Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof (/showthread.php?tid=9232) |
RE: Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof - Hardinero - 20-06-2026 Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat die Regeln für den Prozess gegen Expräsident Duterte festgelegt, die für den am 30. November beginnenden Prozess gelten. Frei übersetzt: Zitat:Die Anklage gegen Duterte wird zu Beginn des Prozesses, am 30. November 2026 verlesen. Philstar RE: Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof - Hardinero - 28-06-2026 Die Richter des ICC haben dem Antrag der Staatsanwaltschaft stattgegeben, das Geld Dutertes einzufrieren, das nach seiner Verhaftung beschlagnahmt worden war. Um wie viel Geld es sich genau handelt, ist nicht bekannt. Ob hiermit evtl. Schadenersatzzahlungen an Opferfamilien (bei einem entsprechenden Urteil) abgesichert werden sollen? ![]() Philstar RE: Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof - Hardinero - 15-09-2026 In dem immer noch laufenden Verfahren gegen den Expräsidenten Duterte beantragte die Staatsanwaltschaft, die aufgezeichnete Aussage eines Zeugen, genannt "P-1100" als Beweis zuzulassen. Es geht um Beweise für das Modell des „Davao Death Squad“ (DDS) in seiner Zeit als Bürgermeister von Davao City, wo ihm vorgeworfen wird, für Morde verantwortlich gewesen zu sein. Die Zulassung würde lt. der Staatsanwaltschaft das Verfahren verkürzen. Mehr: Inquirer RE: Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof - Hardinero - 17-09-2026 Wie unser Member Ferien7 in einem neuen Faden bereits berichtete, erschien der Ex-Präsident Duterte erstmalig persönlich vor dem internationalen Strafgerichtshof. Ich ergänze das einmal hier, damit die Beiträge über das Gerichtsverfahren an einer Stelle gebündelt lesbar sind: Der Ex-Präsident saß schweigend dabei, als Gericht und Anwälte diskutierten. Die Richterin gab Duterte grünes Licht, dass er die Sitzung jederzeit ohne Erlaubnis verlassen könne. Es ging in erster Linie über das Handling der riesigen Menge an Beweisen in Form von Dokumenten mit hunderttausenden von Seiten, mehr als 1000 Audio und Videodateien und schätzungsweise 193 Stunden die für die Vernehmung von Zeugen vorgesehen sind. Die Verteidigung erwartet eine Schlüsselliste der wichtigsten Beweise. Sie ist besorgt, dass das Gericht das Verfahren so schnell wie möglich durchführen will. Es müsse die Effizienz mit dem Recht von Duterte auf ein faires Verfahren in Einklang bringen. Die Verteidigung erwägt wegen des riesigen Umfangs ein Instrument der künstlichen Intelligenz für die Durchforstung und Zusammenfassung der Beweise einzusetzen. Dieses soll etwa 500.000 Euro kosten. Das Gericht argumentierte, die Beweise seien digitalisiert worden und von der Verteidigung durchsuchbar, zum Beispiel mit Schlagworten. Die Richterin schlug vor, die Zahl der Zeugen zu reduzieren, deren Aussagen sich überschneiden würden. Der Prozess soll am 30. November beginnen. Mehr: Inquirer RE: Expräsident Duterte: Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Gerichtshof - Hardinero - 25-09-2026 Einer von vielen Fällen: Heute sagt beim internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Mutter aus Davao City aus, die durch den sogenannten Drogenkrieg vier Söhne verloren hat. Sie hatten sich im Jahr 2001 angeblich geweigert, einem Polizisten zu erlauben, den ältesten Sohn ohne Haftbefehl zu verhaften. Danach seien ihre Söhne einer nach dem anderen getötet worden. Übersetzt: Zitat:Richard, 18, wurde am 17. Juli 2001 getötet. Sein Bruder Christopher, 16, wurde drei Monate später getötet. Bobby, 14, wurde am 3. November 2002 getötet, gefolgt vom 15-jährigen Fernando am 13. April 2007. Alle Täter sind nicht identifiziert worden. Dies geschah jeweils bei Zusammenstößen mit der Polizei. Als bloße Verdächtige hätten sie aber verhaftet werden müssen und nicht getötet, so die Mutter. Ermittlungen wegen der Tötungen und entsprechende Gerichtsverfahren blieben aus. "Die Killer blieben frei." Philstar |